Donnerstag, 24. September 2015
Auf zu neuen Ufern
...hieß es für mich dieses Wochenende mehr oder weniger. Denn auf die nette Einladung eines Freundes (Till) und seinen Bekannten Sunny und Glenn, hier aus Vienna hin, durfte ich das Wochenende mit ihnen auf ihrem Segelboot verbringen.
Netterweise konnte ich deswegen am Freitag ein bisschen früher frei machen, sodass Till mich schon gegen 18:00 Uhr abholen konnte. Stilecht ging es in einem Ford F-150 (glaube ich zumindest) von 1992 auf den Highway 1 1/2 Stunden zum Herrington Harbour. Dort angekommen, machten wir uns gleich auf zum Nachtsegeln, auf dem Boot eines Bekannten von Sunny und Glenn. Ich durfte (musste) auch mal Captain spielen unter einem wunderschönen Sternenhimmel, den man auf dem Foto leider nicht bewundern kann.



Nach gut 1 - 2 Std sind wir dann tot ins Bett gefallen, was übrigens auf Sunnys und Glenns Boot war.
Am Samstag sind wir dann wieder gegen Mittag bei strahlendem Sonnenschein rausgesegelt. Unser Ziel war eine gemütliche Strandbar am gegenüberliegenden Ufer der Bucht, wo wir gegen 5:00 Uhr geankert haben. Wir sind mit einem kleinen Schlauchboot, das dort als Wassertaxi für die Bar fungiert, übergesetzt und haben Dinner gegessen, bei Live-Musik und Strandfeeling. Auf dem Rückweg hatten wir sogar etwas mehr Wind, weshalb wir es sogar bevor es dunkel wurde, wieder zum Hafen geschafft haben.



Dort war am Strand eine Kinoleinwand aufgebaut und es wurde neben einem Lagerfeuer ein Jimmy Buffet Film gezeigt. Nicht gerade mein Musikgeschmack aber die Atmosphäre war einfach schön!





Sonntag verließ uns Sunny schon etwas früher um Zuhause noch zu arbeiten. Da Glenn lieber Football schauen wollte als zu segeln, wurden Till und ich kurzerhand auf das Boot eines Freundes vom ihm verfrachtet, welcher uns dann mit auf eine Tour nahm. Das Wetter war zwar nicht sonnig aber perfekt fürs Segeln. Gegen 18:00 Uhr haben wir beide uns dann auch schon wieder auf den Weg nach Hause gemacht. Ich hab das Gefühl, seitdem ich hier in den USA bin, habe ich so viel Urlaub, wie noch nie in einem Jahr gemacht, was ich natürlich sehr genieße. Ich sehe so viele neue Orte und entdecke wie vielfältig die USA sind.