Abschied und Ankunft
Hallo ihr Lieben!
Um euch an meinem Auslandsjahr teilhaben zu lassen, habe ich mir überlegt diesen Blog zu starten. Ich möchte meine Erfahrungen, Bilder und Momente mit euch teilen, damit ihr immer uptodate seid und mich nicht vergesst. Ich versuche mindestens einmal die Woche zu berichten, wahrscheinlich am Wochenende.

Sonntag fing das große Abenteuer an. Natürlich konnte ich die halbe Nacht kaum schlafen, sodass ich schon ab 4:00 Uhr wieder hellwach war. Um 9:00 Uhr ging es dann los zum Hamburger Flughafen, wo ich auch relativ schnell eingecheckt war und auf andere Alpairs getroffen bin. Mein Flieger ging, mit etwas Verspätung um 14:15 Uhr, nachdem ich mich schwerenherzens verabschiedet habe. Die Reise verlief ohne Zwischenfälle zunächst 3 Stunden nach Reykjavik, wo wir eine Stunde und 45 Minuten Aufenthalt hatten und dann 6 Stunden weiter nach New York. Hier kamen wir so etwa 1:00 Uhr europäischer Zeit an. Die Einreise verlief erstaunlich schnell und auch alle meine Koffer sind angekommen. Am Flughafen wurden wir (14 Aupairs) von einem zwielichtigen Typen mit riesiger Narbe abgeholt, dessen erster Kommentar war, dass ihm schon mal in den Kopf geschossen wurde, was dann wohl die Narbe erklärte. Von dort aus ging es ca. 1 Stunde in einem halben Bus, der gefühlt bei jeder Unebenheit auf der Straße, auseinanderbrechen zu drohte, nach Long Island. Da es komischerweise kein Essen im Flugzeug gab, hatte wir alle ungefähr vor 20 Stunden das letzte mal gegessen und waren dementsprechend kurz vor dem verhungern. An der Aupairtrainingschool angekommen gab es erst mal eine kurze Einweisung, dass am nächsten Tag noch ca. 300 weitere Alpairs ankommen würden und wir heute Nacht erstmal alleine wären. Aufgrund der Zimmeraufteilung nach Wohnort der Gastfamilie, war ich die erste Nacht allein in einem achter Zimmer, was mich aber nicht großartig gestört hat, da es hier viel zu heiß ist, um noch mit mehreren in einem Zimmer zu schlafen. Nach Bettenbeziehen, exzessiver Internetnutzung und noch ein wenig zusammensitzen, kam ich dann gegen 5:30 europäischer Zeit ins Bett, was denke ich auch für meinen Jetlag ganz gut war, da ich dadurch bis 7:00 amerikanischer Zeit geschlafen habe. Länger habe ich leider nicht ausgehalten und die restliche Zeit bis zum Frühstück genutzt mich Zuhause zu melden und eine (unfreiwillig) kalte Dusche zu nehmen.

Ich melde mich wieder, wenn ich bei meiner Gastfamilie angekommen bin und keine Sorge, nicht wieder so lang!