Besser spät als nie!
Hallihallo, an euch Lieben in Deutschland!
Ich weiß es ist schon etwas länger her, dass ich mich gemeldet habe, sodass mich schon besorgte Nachrichten erreicht haben, ob denn alles in Ordnung sei.
ich kann euch alle beruhigen, denn der einzige Grund warum dieser Blogeintrag so lange auf sich warten ließ, ist nur, dass nicht allzu viel in den letzte Wochen passiert ist. Fangen wir einmal mit dem Wochenende vor 2 Wochen an...
Mit zwei anderen Aupairs aus Deutschland hatte ich geplant mal wieder zum Baseball zu gehen, sowie den National Harbor in Maryland anzugucken. Mit der Metro ging es um 2:00 Uhr zum Stadion und kaum zu glauben, aber das war das erste mal, dass ich pünktlich zu Spielbeginn da war. Premiere! Auch hier in DC/Virginia wird es langsam Herbst (obwohl wir gestern mal wieder 27 Grad hatten) und da das Spiel in die Verlängerung ging, saßen wir dort bis ca. 8 Uhr während wir uns den Arsch abgefroren haben. Natürlich musste es dann auch noch anfangen zu regnen, woraufhin wir uns entschlossen haben, National Harbor, dann doch auf den folgenden Tag zu verschieben. Zum Trost haben die Nationals zum Glück gewonnen.



Sonntag ging es also zum National Harbor. Vorher mussten wir jedoch dem Weißen Haus noch einmal einen Besuch abstatten, da eines der beiden Mädels sich für Rematch entschieden hatte (das heißt man ist auf der Suche nach einer neuen Gastfamilie, da man mit der momentanen Probleme hat. Im Rematch hat man zwei Wochen Zeit eine neue Familie zu finden, ansonsten muss man das Land verlassen. Glücklicherweise hat sie auf anhieb eine passende gefunden, was aber auch bedeutet, dass sie mich am Montag schon verlässt) und bisher noch nicht dort war. Zur gleichen Zeit war Turkish Festival in DC, wo es viel gutes Essen und wunderschöne Selbstgemachte Dinge gab. Ich habe prompt Lust auf einen Lamacun bekommen, da ich schon sehr lange keinen mehr hatte. 10$ waren mir dann aber doch etwas zu happig! Weiter ging es zum Kapitol, was leider sehr enttäuschend, eine riesige Baustelle ist und wahrscheinlich auch nicht mehr fertig wird, bevor ich wieder nach Hause fliege.



Gegen Abend haben wir uns dann mit Metro und später mit Bus, auf zum National Harbor gemacht, was etwas gruselig war, da wir durch sehr ärmliche und nicht wirklich vertrauenserweckende Viertel gefahren sind. Es war erschreckend zu sehen, dass die Bevölkerung dort fast ausschließlich aus Dunkelhäutigen bestand, was einen noch immer deutlichen Unterschied zwischen verschiedenen Hautfarben demonstriert.
Nach einer Stunde sind wir angekommen und es hat sich wirklich gelohnt! Der Harbor ist relativ klein und im Sommer ist eine Kinoleinwand aufgebaut, auf der jeden Sonntag ein Film gezeigt wird. Ein Riesenrad bestimmt das Bild des Hafens, welches bei Nacht wunderschön beleuchtet ist. Da es ein sehr lauer Abend war haben wir einen kleinen Spaziergang am Wasser entlang gemacht und uns später noch ein unglaublich leckeres Eis bei Ben & Jerry's gegönnt.



Letztes Wochenende ging es wieder nach DC. Diesmal jedoch mit 3 anderen Aupairs. Eine davon erst eine Woche vorher aus Dänemark angereist. Wir haben uns entschieden die National Gallery of Art zu besuchen, welche sehr beeindruckend war, selbst für mich, die jetzt nicht gerade der größte Kunstliebhaber ist.





Vom vielen Laufen wird man natürlich hungrig und wir blieben in einem kleinen wunderbaren mexikanischen Restaurant hängen, in dem richtig leckere Guacamole frisch am Tisch, vor unseren Augen zubereitet wurde.



Da zur Zeit Hurricane Joaquin die Ostküste heimsuchte war es dementsprechend kalt und nass und wir wärmten uns danach noch schnell mit einem Pumpkin Spice Latte auf, bevor wir die Metro zurücknahmen. Es war so ungemütlich draußen, dass Helene (das Aupair aus Dänemark) und Ich lieber den restlichen Tag noch im Kino verbrachten, bevor es nach Hause ging. Sonntag haben wir uns dann zum gemütlichen Football gucken getroffen und einen ruhigen Tag verbracht, den wir abends in der Cheesecake Factory ausklingen ließen.
So habe ich auch meinen ersten Hurricane überlebt, wobei wir hier echt nur von den Ausläufern betroffen waren. Zum Glück!
Dieses Wochenende haben die Kids Freitag und Montag frei, da Montag Columbus Day ist. Deswegen hatten meine Gasteltern geplant nach Pennsylvania zu fahren um zu sehen, wie dort die Amish People leben. Leider ist mein Gastvater krank geworden, also fiel das ins Wasser und ich werde mein Wochenende wohl ganz langweilig bei Starbucks und im Fitnessstudio verbringen, wo ich jetzt endlich seit gut 2 Wochen angemeldet bin.

Ich lass von mir hören!




kasimi am 13.Okt 15  |  Permalink
super-cool
Spitze!!
Bei dir klingen selbst die langweiligen "wir waren mal in DC"-Wochenenden, als hättest du eine super-coole und tolle Zeit.
Wünsche dir weiterhin so viel Spaß!! :-))