...hieß es für mich dieses Wochenende mehr oder weniger. Denn auf die nette Einladung eines Freundes (Till) und seinen Bekannten Sunny und Glenn, hier aus Vienna hin, durfte ich das Wochenende mit ihnen auf ihrem Segelboot verbringen.
Netterweise konnte ich deswegen am Freitag ein bisschen früher frei machen, sodass Till mich schon gegen 18:00 Uhr abholen konnte. Stilecht ging es in einem Ford F-150 (glaube ich zumindest) von 1992 auf den Highway 1 1/2 Stunden zum Herrington Harbour. Dort angekommen, machten wir uns gleich auf zum Nachtsegeln, auf dem Boot eines Bekannten von Sunny und Glenn. Ich durfte (musste) auch mal Captain spielen unter einem wunderschönen Sternenhimmel, den man auf dem Foto leider nicht bewundern kann.
Nach gut 1 - 2 Std sind wir dann tot ins Bett gefallen, was übrigens auf Sunnys und Glenns Boot war.
Am Samstag sind wir dann wieder gegen Mittag bei strahlendem Sonnenschein rausgesegelt. Unser Ziel war eine gemütliche Strandbar am gegenüberliegenden Ufer der Bucht, wo wir gegen 5:00 Uhr geankert haben. Wir sind mit einem kleinen Schlauchboot, das dort als Wassertaxi für die Bar fungiert, übergesetzt und haben Dinner gegessen, bei Live-Musik und Strandfeeling. Auf dem Rückweg hatten wir sogar etwas mehr Wind, weshalb wir es sogar bevor es dunkel wurde, wieder zum Hafen geschafft haben.
Dort war am Strand eine Kinoleinwand aufgebaut und es wurde neben einem Lagerfeuer ein Jimmy Buffet Film gezeigt. Nicht gerade mein Musikgeschmack aber die Atmosphäre war einfach schön!
Sonntag verließ uns Sunny schon etwas früher um Zuhause noch zu arbeiten. Da Glenn lieber Football schauen wollte als zu segeln, wurden Till und ich kurzerhand auf das Boot eines Freundes vom ihm verfrachtet, welcher uns dann mit auf eine Tour nahm. Das Wetter war zwar nicht sonnig aber perfekt fürs Segeln. Gegen 18:00 Uhr haben wir beide uns dann auch schon wieder auf den Weg nach Hause gemacht. Ich hab das Gefühl, seitdem ich hier in den USA bin, habe ich so viel Urlaub, wie noch nie in einem Jahr gemacht, was ich natürlich sehr genieße. Ich sehe so viele neue Orte und entdecke wie vielfältig die USA sind.
saski am 24. September 15
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Auch dieses mal bin ich wieder einmal nicht ganz so pünktlich zum Wochenende mit meinem Eintrag. Dafür gibt es jedoch eine ganz einfache Entschuldigung. Ich war am Sonntag das erste mal in Washington DC! Naja, nicht wirklich das erste mal, aber für mich hat es sich so angefühlt, da ich endlich mal den ganzen Touristenkram erledigt habe.
Morgens habe ich mich mit einem Aupair aus Mexiko in der Metro getroffen, welche von hier aus direkt ins Zentrum von DC fährt in ca. 20 min, was super praktisch ist. Raus kamen wir direkt beim Smithsonian, ein Komplex mit 18 Museen, welche uns zunächst einmal nicht wirklich interessiert haben, da man schon von weitem, das Washington Monument sehen konnte. Dort führte uns unser Weg als erstes hin. Ich hätte nie gedacht, dass der Tower so riesig ist. Aber wenn man direkt darunter steht ist er schon enorm.
Weiter ging es durch den Park, welcher bei dem tollen Wetter, das wir glücklicher Weise hatten, echt super ausgesehen hat, zum Reflecting Pool, dem National World War 2 Memorial...
... und natürlich dem Lincoln Memorial.
Alles sehr beeindruckend! Danach haben wir uns dann doch in eines der vielen Museen verlaufen, da man hier in DC keinen Eintritt für Museen zahlen muss. Wir haben uns für das Museum of Natural History entschieden und dort einige Zeit verbracht. Da wir schon mehrere Stunden unterwegs waren, knurrte dann auch irgendwann der Magen und wir machten uns auf die Suche nach etwas Essbarem. Was sich schwieriger als gedacht gestaltete. Man sollte doch eigentlich denken, in so einer Touristenhochburg gäbe es unzählige Cafés, dem war aber nicht so. Nach einigem Suchen haben wir es uns dann widerwillig in einem Starbucks gemütlich gemacht. Typisch! Danach konnte wir uns nicht unterstehen einen Blick in die umliegenden Läden zu werfen.
Zum Abschluss haben wir uns das Weiße Haus angeguckt, welches im Gegensatz zu den ganzen Memorials, doch etwas klein wirkt, dennoch einen Blick wert!

saski am 15. September 15
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Hier ist die Bushaltestelle zu sehen, zu der ich jeden Morgen meinen Kleinen begleite. Etwas schöner, als das was man in Deutschland von Bushaltestellen gewohnt ist.
Die Straße, die zur Hauptstraße führt.
Das kleine Stück Natur, in der Nähe unseres Hauses.
Ein Beispiel für eines der Schilder, welche hier in jeder Nachbarschaft zu finden sind. Es handelt sich hierbei um den Namen der Wohnsiedlung. Auch meine hat so ein Schild, was ich irgendwie ziemlich süß finde.
Mir ist bewusst, das die Umgebung hier auf den Bildern sehr ländlich aussieht, was aber kaum der Fall ist. Die Nachbarschaft in der ich wohne ist zwar sehr gemütlich und ruhig, dennoch braucht man von hier aus lediglich fünf Minuten zum Highway und auch sonst ist die Gegend hier ziemlich urban, da es sich ja auch um ein "Suburban" von D.C. handelt.
saski am 11. September 15
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